Schlafkrankheit durch Schweinegrippe Impfung

Schlafkrankheit durch Schweinegrippe Impfung

Im Jahr 2009 war die Nachfrage nach einer Impfung gegen die Schweinegrippe groß. Auch damals wurden im Eiltempo Vakzinen entwickelt. In Schweden häuften sich in den darauffolgenden Jahren Fälle von Narkolepsie, einer Art Schlafkrankheit.

Im August 2010 kam es dann in Schweden, später auch in Finnland, Norwegen und Irland zu Berichten über Narkolepsie-Erkrankungen bei geimpften Kindern und Jugendlichen. Zunächst waren es nur vereinzelte Fälle. Nach den aktuellen Zahlen der EudraVigilance-Datenbank der Europäischen Arzneimittelagentur sind bis Januar 2015 mehr als 1.300 Fälle bekannt geworden, darunter einige auch aus Deutschland.

„Ich habe mich im Oktober 2009 impfen lassen.“

Emma Rosenqvist ist eine von fünf Millionen Schweden, die sich 2009 gegen die Schweinegrippe impfen ließen. In den Jahren darauf verspürt die junge Frau immer wieder eine seltsame Abgeschlagenheit, die sie zunächst aber nicht mit der Impfung in Verbindung bringt.

„Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass mein Körper einfach nur unglaublich müde war.“

Doch später konnte es der Schwedin auch passieren, dass sie mitten im Gespräch mit Freunden einfach wegnickte. 2015 (*) stellte eine Ärztin dann die Diagnose: Emma Rosenqvist leidet an Narkolepsie. Sehr wahrscheinlich hat der Impfstoff Pandemrix diese Form der Schlafkrankheit ausgelöst.

Um herauszufinden, warum sich Fälle von Narkolepsie insbesondere nach einer Impfung mit Pandemrix häuften, verglichen Forscher dieses Medikament mit anderen Vakzinen gegen die Schweinegrippe. Dabei beobachteten sie, dass Pandemrix bestimmte Virusproteine in hohen Konzentrationen enthält. Diese Viruseiweiße ähneln einem bestimmten Rezeptor, an den das Schlafhormon Hypokretin bindet.

Nach einer Impfung bildet das Immunsystem Antikörper gegen das Virusprotein. Und weil sich Virusprotein und Rezeptor ähneln, führt die Impfung möglicherweise dazu, dass das Immunsystem nicht nur das Virusprotein, sondern auch den Rezeptor angreift. Und damit verhindert, dass das Schlafhormon seine Wirkung entfalten kann. Doch das sei nur eine von vielen Theorien, sagt Matti Sällberg. Für Prof. Hartmut Wekerle vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried sind die Ergebnisse in sich schlüssig, wenn auch Fragen offen bleiben. So hatten ja nicht alle Patienten mit Narkolepsie die Antikörper im Blut. Unklar sei auch, warum ausschließlich Träger der HLA-Variante DQB1*06:02 nach einer Impfung an einer Narkolepsie erkranken, schreibt Wekerle im Editorial. Der Neuroimmunologe hätte sich zudem gewünscht, dass die Forscher die Erkrankung in einem Tierexperiment durch Übertragung der Antikörper ausgelöst hätten, was die Hypothese bewiesen hätte. © rme/aerzteblatt.de

„Solche Wechselwirkungen kann man nie ganz ausschließen. 

Da sich eine Narkolepsie nicht nur durch ein einziges, sondern durch mehrere Symptome äußern kann (Mediziner sprechen von einem Symptomenkomplex oder einem Syndrom), verbinden viele Betroffene diese oft nicht mit einer einzigen Erkrankung.

Normalerweise regeln Botenstoffe im Gehirn das Wachsein am Tage und die nächtlichen Schlafphasen. Bei Menschen mit Narkolepsie ist diese geregelte Schlaf-Wach-Abfolge gestört.  

Einerseits können die sehr unterschiedlichen Symptome

* Tagesschläfrigkeit,
* gestörter Nachtschlaf,
* Kataplexien,
* Schlaflähmung,
* schlafbezogene Halluzinationen und
* automatisches Verhalten

bei Narkolepsie auftreten.
Andererseits treten nur bei wenigen Narkolepsie-Patienten alle Symptome auf.

Bei dieser Nerven-Erkrankung ist die Schlaf-Wach-Regulation gestört. Betroffene haben tagsüber ungewollt Schlafanfälle und die Muskeln können kurzzeitig erschlaffen.

Typische Beschwerden bei Narkolepsie sind:  

  • übermäßige Schläfrigkeit am Tage: Dass man trotz ausreichend viel Schlaf vermehrt schläfrig ist, kann ein erster Hinweis auf die Krankheit sein. Diese Schläfrigkeit gilt dann als ein Merkmal für Narkolepsie, wenn sie mehr als 3 Monate lang täglich vorkommt.
  • ständiges, ungewolltes Einschlafen am Tage: Vor allem in eintönigen Situationen, wie Fernsehen, Lesen oder als Beifahrer im Auto, schlafen die Betroffenen gegen ihren Willen ein – für einige Minuten bis zu etwa einer Stunde. Dieses Einnicken wirkt sich auf den Alltag aus, zum Beispiel in der Schule oder im Beruf. Andere denken dann manchmal fälschlicherweise, dass man faul, unkonzentriert oder unzuverlässig ist. Das kann Menschen mit Narkolepsie seelisch sehr belasten.  
  • plötzliches Erschlaffen von Muskeln durch Gefühlsregungen (Kataplexie)Bei etwa 8 von 10 Betroffenen erschlaffen unkontrolliert und wiederholt die Muskeln für einige Sekunden bis zu etwa 2 Minuten. Die Betroffenen erleben das bewusst. Erschlaffen zum Beispiel die Beine, kann das zu Stürzen führen. Ausgelöst wird dies durch Gefühle wie Wut, Angst, Freude oder Lachen.

Weitere Anzeichen können hinzukommen: 

  • Schlaflähmungen: Beim Einschlafen oder Aufwachen kann man sich vorübergehend gar nicht bewegen.  
  • schlafbedingte Halluzinationen: falsche Wahrnehmungen beim Einschlafen oder Aufwachen, etwa Gestalten sehen oder Geräusche hören  
  • gestörter Nachtschlaf: leichter Schlaf, häufiges Aufwachen, stundenlanges Wachliegen, Albträume  
  • automatisches Verhalten: Alltägliche Handlungen werden unbewusst beim Einnicken fortgeführt, zum Beispiel Essen oder Schreiben.

Wer sagt dass die Corona Impfung die so neuartig ist und jetzt schon Nebenwirkungen aufzeigt nicht einen größeren Schaden anrichten wird?

Diese wurde ja nicht einmal ausreichend getestet! Und dennoch geht die Impfkampagne weiter!